"Roots Rock Reggae: Live At The Hammersmith Odeon"
2LPs, 2CDs oder digital | Vö. 14.08.2026 | Tuff Gong/Island/Universal Music Enterprises
Tuff Gong/Island/UMe veröffentlichen am 14. August 2026
von Bob Marley & The Wailers das bisher unveröffentlichte
Konzertalbum „Roots, Rock, Reggae: Live At The Hammersmith Odeon“
Erhältlich in verschiedenen Konfigurationen, darunter
2LPs, 2CDs, digitale Formate und Atmos-Mix
Vor fünfzig Jahren spielten Bob Marley & The Wailers vom 15. bis 18. Juni 1976 als Headliner im Londoner Hammersmith Odeon, um den zweiten Teil ihrer „Rastaman Vibration“-Tour zu eröffnen. Diese prestigeträchtigen Konzerte waren ein riskanter Schritt, da die Ticketanzahl das Fünffache einer üblichen Wailers-Show betrug. Sie performten vor ausverkauftem Haus, und die Band nutzte den Moment mit unbändiger Leidenschaft und Präzision. Bob Marleys großer Moment war gekommen.
Mit der Veröffentlichung des neuen Live-Albums „Roots, Rock, Reggae: Live At The Hammersmith Odeon“, das am 14. August 2026 über Tuff Gong/Island/Universal Music Enterprises erscheint, können Fans zum ersten Mal die Magie dieser bahnbrechenden und begehrten Konzerte erleben. Das bisher unveröffentlichte Album mit 18 Titeln, das neu aus den Original-Multitrack-Aufnahmen abgemischt wurde, erscheint in verschiedenen Formaten, darunter als 180-Gramm-Doppel-LP, als 2-CD-Set, als digitaler Download und zum Streamen sowie – sofern verfügbar – als ATMOS-Mix für ein umfassendes „Live-Erlebnis“.
Das Album ist gleichermaßen ein Muss für Marley-Fans und Musikliebhaber, die Marleys Songs und Livedarbietungen erstmals entdecken wollen. Die visuelle Umsetzung des Albums bietet ein besonderes Cover-Design, das zunächst „seitlich“ erscheint, sich aber zu einem Ganzkörperfoto von Bob in seiner Performance-Trance ausklappen lässt. Dazu gibt es Konzertfotos, bedruckte Hüllen und ein neues Essay von Don Letts, einem langjährigen Vertrauten und Weggefährten Marleys, alias „The Rebel Dread“, der seine persönlichen Erinnerungen an die Konzertreihe beschreibt. Alle Elemente sind sowohl in dem 2-LP-Set, das auf schwerem 180-Gramm-Vinyl erscheint, als auch in der 2-CD-Edition enthalten.
Die Residency erwies sich als Wendepunkt für die Gruppe. Zwei Jahre zuvor, nur wenige Monate nachdem Eric Clapton mit Marleys Song „I Shot The Sheriff“ in den USA Platz 1 erreicht hatte, veröffentlichte Bob Marley mit „Natty Dread“ (1974) sein erstes bedeutendes Album, das ein immer größer werdendes internationales Publikum erreichte. „Live!“, aufgenommen im Londoner Lyceum Theatre, sorgte Ende 1975 für den Durchbruch, unterstützt durch die Konzertversion von „No Woman, No Cry“, die Anfang 1976 die britischen Top 20 erreichte. Diese wachsende Dynamik trug Marley zu seiner gefeierten Konzertreihe im Juni im Londoner Hammersmith Odeon. In den folgenden Wochen wurde „Rastaman Vibration“ sein erstes Album, das es in die US-Top-10 schaffte.
Doch abgesehen von einer unvollständigen Raubkopie blieb die Frage, ob es Aufnahmen dieser Auftritte gab, lange Zeit unbeantwortet. Schließlich war „Live!“ erst sechs Monate zuvor erschienen. Zugriff auf Bänder aus den Island-Archiven, die im Laufe der Jahre auf verschiedene Standorte verteilt worden waren, ermöglichte erst kürzlich die Zusammenstellung des vollständigen Erlebnisses. „Roots, Rock, Reggae: Live At The Hammersmith Odeon“ vereint die besten Darbietungen jedes Songs aus vier Konzerten, die vom 15. bis 18. Juni 1976 aufgenommen wurden.
Zu den zahlreichen Höhepunkten des Albums zählen die Rarität „Bend Down Low“, die nur am letzten Abend der Hammersmith-Reihe gespielt wurde; eine ausgedehnte, neu in die Setlist aufgenommene Version von „Crazy Baldhead“; eine improvisierte, von tiefen Bässen geprägte Interpretation von „Lively Up Yourself“ – und schließlich das Finale: eine aufschlussreiche 30-minütige Zugabe, unterbrochen von einem erschütternden „War“ und einem intensiven, 12-minütigen „Get Up, Stand Up“, in dem Bob einen Aufruf zum Tanzen mit einer Bitte um Einheit verbindet.
“The event simply went off. It was just like Bob always knew it was going to happen: he was rocking.”– Chris Salewicz in “Bob Marley: The Untold Story”
In den Linernotes beschrieb Letts die Atmosphäre vielleicht am treffendsten: “a theatre full of people suddenly sharing the same heartbeat.”