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LPs

Jimi Hendrix

"The Cry Of Love" + "Rainbow Bridge"

jeweils CD oder LP | Vö. 17.10.2014 | Experience Hendrix LLC/Columbia/Legacy/Sony Music





Am 17. Oktober erscheinen von Experience Hendrix LLC und Legacy Recordings, der Katalogabteilung von Sony Music Entertainment, zwei Neuauflagen der Jimi Hendrix-Alben "The Cry Of Love" und "Rainbow Bridge" als CD, Vinyl und digitale Downloads. Die damals ersten beiden posthumen Studioveröffentlichungen werden mit dem Original-Artwork und in der ursprünglichen Reihenfolge der Titel veröffentlicht. Beide Alben wurden von Bernie Grundman von den originalen analogen Masterbändern remastert. Auf CD erschien "The Cry Of Love" zuletzt 1992, während "Rainbow Bridge" noch nie offiziell auf CD veröffentlicht wurde.

Die Zusammenstellung und der Mix des 1971 veröffentlichten Albums The Cry Of Love übernahmen damals Hendrix´ langjähriger Tontechniker Eddie Kramer und Experience-Drummer Mitch Mitchell. Der Großteil der Songs wurde zwischen Dezember 1969 und Sommer 1970 in den Electric Lady Studios in New York aufgenommen und war als Teil einer ambitionierten Doppel-LP gedacht, die den Arbeitstitel „First Rays Of The New Rising Sun“ trug. Kommerziell war "The Cry Of Love" ein riesiger Erfolg – es erreichte #3 in Amerika und #2 in England – und brachte Klassiker wie „Angel“, „Freedom“ und „Ezy Ryder“ hervor. Während die Rhythmusgruppe bei den meisten Songs aus Mitch Mitchell und Bassist Billy Cox bestand, spielte Buddy Miles auf „Ezy Ryder“ Schlagzeug und Noel Redding bediente den Bass auf „My Friend“ (aufgenommen 1968, noch vor seinem Abschied von der Jimi Hendrix Experience). Außerdem waren an "The Cry Of Love" weitere bemerkenswerte Gastmusiker wie Steve Winwood, Chris Wood und Buzzy Linhart beteiligt. VH1 erklärte "The Cry Of Love" kürzlich zur größten posthumen „Classic-Rock“-Platte aller Zeiten.

"Rainbow Bridge" wurde 1971 ebenfalls von Eddie Kramer und Mitch Mitchell zusammengestellt und gemischt. Unterstützung erhielten sie dabei von dem „Electric Lady Studios“-Tontechniker John Jansen. Die meisten Titel wurden 1969 und 1970 während derselben Sessions aufgenommen, in denen auch "The Cry Of Love" entstand. "Rainbow Bridge" wird oft als ausschließliches Live-Album fehlgedeutet, weil der gleichnamige Film Ausschnitte eines Live-Auftritts von Jimi Hendrix auf Maui zeigt. Mit der Kreation des ausschweifenden, wenig fokussierten Films von 1971, bei dem Chuck Wein Regie führte, hatte Hendrix allerdings nichts zu tun. Der Film war in keiner Weise ein Hendrix-Projekt, sondern vielmehr eine unabhängige Vision seines Managers Michael Jeffery.

Nach Hendrix’ Tod im September 1970 verwarf Michael Jeffery die ursprüngliche Hendrix-Vorstellung von einem Doppelalbum mit dem Titel „First Rays Of The New Rising Sun“ und bat Kramer, Mitchell und Jansen, zwei posthume Alben zusammenzustellen – inklusive einem, das als Soundtrack für seinen Film "Rainbow Bridge" fungieren sollte.

Mitchell, Kramer und Jansen schöpften aus Hendrix’ reichem Fundus an Studio-Aufnahmen, an denen der Gitarrist in den Electric Lady Studios gearbeitet hatte. Songs wie „Dolly Dagger“ und „Room Full Of Mirrors“ waren leuchtende Beispiele für Hendrix’ neue kreative Richtung. Andere Highlights des Albums sind eine Studiofassung von „Star Spangled Banner“ sowie das majestätische „Hey Baby (New Rising Sun)“. Der einzige Livetrack auf dem Album, eine außergewöhnliche Version von Hendrix’ original Blueskomposition „Hear My Train A Comin’“, stammt von einem Auftritt im Berkeley Community Theatre im Mai 1970 und kommt im Film nicht vor. Buddy Miles und Noel Redding treten auf jeweils einem Song in Erscheinung und die Ronettes singen die Backing Vocals auf „Earth Blues“.

In den späten 1990er Jahren erschienenen die Songs von "The Cry Of Love" und "Rainbow Bridge" erstmalig auch auf verschiedenen Compilations wie „First Rays Of The New Rising Sun“, „South Saturn Delta“ und dem „The Jimi Hendrix Experience“-Box-Set. Die Neuveröffentlichungen von "The Cry Of Love" und "Rainbow Bridge" bieten nun die Songs in der Form, wie sie vor 43 Jahren für die beiden Alben zusammengestellt wurden.


JimiHendrix.com
LegacyRecordings.com


The Cry Of Love – Tracklisting:
1)  „Freedom“
2)  „Drifting“
3)  „Ezy Ryder“
4)  „Night Bird Flying“
5)  „My Friend“
6)  „Straight Ahead“
7)  „Astro Man“
8)  „Angel“
9)  „In From the Storm“
10) „Belly Button Window“
 
Rainbow Bridge – Tracklisting:
1)  „Dolly Dagger“
2)  „Earth Blues“
3)  „Pali Gap“
4)  „Room Full of Mirrors“
5)  „Star Spangled Banner“ (Studioversion)
6)  „Look Over Yonder“
7)  „Hear My Train A Comin’“ (live)
8)  „Hey Baby (New Rising Sun)“



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