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Sweet

"Sensational Sweet (Chapter 1: The Wild Bunch)"

Vö. 10.11.2017 | 9CD-Box | Sony Music



„Without SWEET there would not have been a KISS“ (GENE SIMMONS, Kiss)

“We always wanted to be SWEET” (NIKKI SIXX, Mötley Crüe)

“This is the band I wish I had been in” (JOE ELLIOT, Def Leppard)








The Wild Bunch! Das ist mehr als nur ein griffiger Name, er zeigt auch, was der 1971 plötzlich einsetzende Ruhm aus vier Jungs der beschaulichen Grafschaft Middlesex bei London gemacht hat. Unbelassen der Tatsache, dass deren Band schon einige Jahre zuvor gegründet wurde, begann die „wilde Zeit“ mit der 1971 einsetzenden geradezu endlosen Abfolge von Hit-Singles in den weltweiten Charts und hielt bis 1978 an. „Der wilde Haufen“ - das sind: Sänger Brian Connolly, Steve Priest am Bass, Gitarrist Andy Scott und der Schlagzeuger Mick Tucker. Sie stehen bis heute als Synonym für die „klassische“ Sweet-Besetzung, die weitestgehend mit Glam-Rock verbunden wird, deren musikalische Anerkennung heute jedoch insbesondere unter den Rock- und Hardrock-Fans sehr hoch ist. Am 10. November veröffentlicht Sony Music die neue 9-CD-Box „Sensational Sweet (Chapter 1: The Wild Bunch) mit allen Alben von 1971 bis 1978 in restauriertem Artwork, plus drei Bonus CDs mit Singles, B-Seiten, Raritäten und wieder entdeckten Live-Aufnahmen.

Der eigentliche Startpunkt ihrer Karriere geht zurück auf das Jahr 1968, als Brian Connolly, der in der Formation Wainright’s Gentlemen den später mit Deep Purple erfolgreichen Ian Gillan als Sänger ablöste, mit deren Schlagzeuger Mick Tucker zusammen ausstieg, um die Band Sweetshop zu gründen. Mit den Freunden Steve Priest am Bass und Frank Torpey an der Gitarre versuchten die vier die neue Band erfolgreich zu etablieren. Die Position des Gitarristen wechselte schnell und auch 1970 wurde wieder ein neuer Kandidat gesucht, der schließlich in Andy Scott gefunden wurde - und die Band damit zu der Besetzung komplettierte, die wenig später als The Sweet mit „Funny Funny“ ihr Single- und gleichzeitig Chart-Debut feiern konnte. Der eingängige Pop-Song war der Start in eine wilde und aufregende Zeit voller großer Erfolge, intensiven Konzertreisen, weltweiter Anerkennung, ständigen Aufnahme-Sessions, Groupies, unzähliger TV-Auftritte, Alkohol und Skandalen.

Unter der Führung der Hit-Profis Mike Chapman und Nicky Chinn (die unter anderem auch Smokie, MUD, Racey und Suzi Quatro mit Hits versorgten) erreichte die Band ihren legendären Ruhm. Ihnen gelang eine fast endlose Folge an Hits – allein acht Nr. 1-Erfolge in Deutschland, darunter so unvergängliche wie „The Ballroom Blitz“, „Teenage Rampage“, „Fox On The Run“ oder „Hell Raiser“. Sweet avancierten schnell und dauerhaft zu Kult-Stars der Rockszene. Nicht nur wegen des damaligen Glam-Rock Booms, den die Band in perfekter Weise bediente, sondern auch wegen ihrer musikalischen Qualität, exzellenten Albumproduktionen und vor allem der mitreißenden Live-Shows.

Während die Band mit den ersten Alben weltweite Erfolge verbuchen konnte, fehlten bei den späteren LPs insbesondere im Heimatland England die hohen Positionen in den Charts, was wiederum dazu führte, dass RCA Records den Vertrag nicht verlängerte und die Band zu Polydor wechselte. Mit dem nachfolgenden Album „Level Headed“ gelang Sweet wieder ein großer Erfolg. Die Single „Love Is Like Oxygen“ belegte weltweit Spitzenpositionen. Sweet hatten indes mit internen Problemen um ihren Sänger Brian Connolly zu kämpfen, der den Tribut des wilden Lebensstils mit einer starken Alkoholabhängigkeit bezahlen musste. Nachdem einige Konzerte der „Level Headed“ US-Tour im Chaos endeten, sorgte weiterer Streit 1979 schließlich für den Ausstieg Connollys aus der Band. Sweet machten als Trio weiter, aber „die wilden Tage“ waren vorbei, schließlich löste man sich komplett auf - und es dauerte Jahre, um die heutige Anerkennung zurück zu gewinnen. Brian Connolly starb 1997 an Herzanfällen und auch Mick Tucker starb 2002 an Krebs. So war es schließlich Andy Scott, der die Führung in die Hand nahm, die Legende Sweet wieder auferstehen ließ und zu dem heutigen Ruhm führte. Er ist die treibende Kraft hinter der Band Sweet, die erneut erfolgreich im Studio arbeitet und als Live- Band einen exzellenten Ruf genießt.

2018 werden Sweet das große Jubiläum zur 50jährigen Bandgründung feiern. Nicht irgendwie, sondern direkt mit den Fans, live im Konzert! Die auch diesmal wieder zahlreich anwesenden Fans werden ihre Loyalität und Verehrung dem Lebenswerk gegenüber in mehr als nur einer großartigen Party demonstrieren.

“Sensational Sweet (Chapter 1: The Wild Bunch)” ehrt die legendäre Band ebenfalls auf besondere Weise: mit einer kompletten Werkschau aller Hits und Aufnahmen – inklusive 30 bisher unveröffentlichten Titeln - aus der berühmtesten Phase der Band, den richtig wilden Tagen von Mick Tucker, Brian Connolly, Steve Priest und Andy Scott.


Die Alben der Box in der Übersicht:


1. Funny How Sweet Co Co Can Be

Original Studio Album + 1 Bonus Titel

2. Sweet Fanny Adams

Original Studio Album + 3 bisher unveröffentlichte neue Bonus Titel

3. Desolation Boulevard

Original Studio Album + 7 Bonus Titel, 4 davon bisher unveröffentlicht

4. Give Us A Wink!

Original Studio Album + 4 Bonus Titel, 1 davon bisher unveröffentlicht

5. Off The Record

Original Studio Album + 7 Bonus Titel, 2 davon bisher unveröffentlicht

6. Level Headed

Original Studio Album + 7 Bonus Titel, 4 davon bisher unveröffentlicht

7. The Lost Singles

Zusammenstellung von Singles & B-Seiten, die auf keinem Studio Album vertreten sind (83 Minuten Spielzeit)

8. The Rainbow (Sweet Live in The UK)

Das komplette Konzert - seit 2007 nicht mehr auf CD verfügbar

9. The Sweet At The BEEB (The BBC Radio Sessions)

17 Titel, 15 davon wiederentdeckt und bisher unveröffentlicht

& 52-seitiges farbiges Booklet mit neuem umfangreichen Essay-Vorwort und unveröffentlichten Fotos


Hashtag:
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